Steuerberaterpruefungs-Lerntipps

Lerntechnik ist entscheidend. Mit Profi-Lerntechniken ist Bestehen leichter !!!
"Grosse Stoffmenge besser aufnehmen und längerfristig behalten!"

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"Im Lernstoff sich bewegen wie ein Fisch im Wasser!" (chin.)

Häufige Probleme beim Lernen: 
Sie sind unmotiviert, unkonzentriert, abgelenkt, mit Gedanken woanders?

(Wohnung war nie so aufgeräumt), Aufschieberitis (morgen morgen fang` ich an)
Mit Gedanken oft woanders? Wirkliches Lernen geht anders als Sie glauben: "Ich lese eine Seite, aber unten angelangt weiß ich oft nicht mehr, was oben stand" höre ich fast täglich.

Lösung: Wie Schön-Olga die drittbeste Prüfung von allen schaffte:
Nach dem schriftlichen Examen ging es wie ein Lauffeuer durch Freiburg: Schön-Olga war in den Examens-Klausuren DRITTBESTE. Ausgerechnet Olga! Olga war ein richtig schönes Mädchen. Glücklich jene Bücherseiten, die von Olgas Augen angesehen werden durften . 
Aber Olga zum Mitschreiben einer Klausur zu bewegen, war immer Stress gewesen. Viel Überredungskunst war nötig gewesen. Und jetzt das! Superschöne Frau – und Spitzennoten? Ein hässlicher Verdacht keimte sofort auf.
"Ihr denkt, ich wär' mit den Assis der Lehrstühle in die Kiste gegangen?" fragte mich Olga. Mein Nacken und meine Ohren wurden  rotheiß. Dabei wusste ich irgendwie, Olga hätte so etwas nie nötig. Olga war sichtbar ein klasse Weib, Dame von Scheitel bis zur Fußsohle. Unsere Gedanken waren irgendwie peinliches Zeug. Das Rätsel über Olgas tolles Examensergebnis, geschafft in so kurzer Zeit, wurde mir immer rätselhafter. Aber mir dämmerte etwas! Irgendwas war da im Busch. Vielleicht gab es da so eine Art Lertechnik-KungFu der Einserkandidaten, den sie kannte, wovon normale Studenten keinen Schimmer hatte?
Überragende Leistung war ja nie Zufall, sondern immer das Produkt einer bestimmten Methode, hier also einer Lerntechnik. Das kannte ich vom Kungfu. Wer diese KungFu-Technik beherrschte, konnte den Gegner so schnell aufs Kreuz legen, ehe der auch nur schauen konnte. Vielleicht gab es so etwas wie eine "Kung-Fu-Lerntechnik" unter den Einserkandidaten? Möglich wäre es, warum nicht so etwas?
Olga war immer so eine gaaanz Liebe gewesen. Holländerin, Vater Reeder, deutsche Mutter. Aufgewachsen in Genua/Italien und in Den Haag/Niederlande. Internat in der Schweiz, dann anfangs 2 Semester in Fribourg/Schweiz, 4-sprachig aufgewachsen. Beste Zucht aus edlem Stall. Wir hatten uns im Studium in Bonn kennen gelernt.
Gestern war ich noch der Größte bei Olga, jetzt aber kam ich mir ziemlich klein vor. Wo kam Olgas so sicheres, so starkes Selbstbewusstsein so ganz plötzlich her? Beruhte Olgas plötzliches Selbstbewusstsein auf Ihrer inneren Sicherheit im Lernstoff ? Hatte sich da etwas Entscheidendes getan während der Examensvorbereitung der letzten Monate? War Olga richtig ehrlich so kompetent geworden? Voll durchblickend in all den Fächern und Prüfungsklausuren?
Olga zeigte eine neue Seite, die ich an ihr noch nicht kannte. Gab es da etwa eine neue, ganz bestimmte Lern- und Wissensaneignungs-Methode? Deshalb die Einsernoten? Jetzt hieß es aufpassen und genau beobachten, also Augen und Ohren auf.
Olga nahm einen Schuhkarton aus dem Regal und warf mir einen Packen Karteikarten zu mit einem dicken roten Einmachgummiring drumherum. Ich löste den Gummiring und schaute auf den Schlüssel zur Vorbereitung aufs Klausur-Paradies. Auf den Karteikarten stand immer als Erstes die Definition aus den Fachwörterbuch, logisch. Dann die Verknüpfung mit dem Skriptinhalt. Auch logisch !!!
Ich erkannte den Inhalt eines Skriptes, logisch heruntergebrochen. Durch das "stringente" Runterbrechen war die Logik der Struktur auf den ersten Blick erkennbar. (stringent: aufgrund der Folgerichtigkeit sehr einleuchtend, überzeugend,… siehe DUDEN, Universalwörterbuch A-Z). Also das juristische Wörterbuch und der Duden, denn das waren immer zwei Sprachen, das Juristische und die normale Deutsche Sprache, also brauchte ich zwei Wörterbücher. Auch vollkommen logisch.
Das lief "Top-down" oder deduktiv (vom Großen, Übergeordneten in kleine Einzelheiten) runter oder bottom-up/induktiv (vom Kleinen/Untergeordneten aufwärts in Richtung allgemeinem, übergeordneten) hoch. Der Lernstoff stand mit Bleistift als "Roter Faden" logisch auf der Karteikarte "runtergebrochen". Raffiniert war das. Aber irgendwie präzise logisch, Schritt-für-Schritt einleuchtend). So brauchte ich mir nichts mehr zu "merken". Merken konnte ich mir eh' nichts. Auswendiglernen war nicht so meins, für mich musste alles logisch sein.
DAS war eine Art "KUNG-FU-LERNTECHNIK". Offensichtlich war das der "Supertrick" von Olga. Die Beweisführung auf jeder Karteikarte war knapp, überzeugend und kürzestmöglich logisch dargestellt. Mir wurde klar, was ich etwas so einfach dargestellt noch nie gesehen hatte. Der "Rote Faden" des Skriptes war deutlich sichtbar.
"Frag mich was!" Olga lächelte, ihr Grübchen links neben dem roten Mund blitzte kurz auf. Olga sah mich auffordernd an. "Also, ich erklär Dir kurz, was auf den ersten 10 Karteikarten steht. Du kontrollierst, o. k.?"
Sie legte los und erklärte die Stoffmenge, aber nicht auswendig nachplappernd, sondern entspannt im Plauderton, einfach direkt und überzeugend, kein Äh, eh, emm, äämmm oder so. Ich begann wieder, sie zu bewundern.
Das war das, was Schülern und Studenten oft Riesenprobleme bereitete. Man musste diese Fachsprache in Verbindung mit der normalen deutschen Sprache fließend sprechen und schreiben.
Es war kein normales Umgangs-Deutsch, sondern Fachchinesisch (Fachsprache, Nomenklatur) und klares Deutsch. Und es waren VIELE Fachsprachen. In Jura/Recht gab es allein 26 (!) examensrelevante Fachsprachen.
Olga hatte sich ganz klar einen GROSSEN, aktiven Wortschatz in Deutsch und den "Fachsprachen" zugelegt.
Da war kein Ähem, Äh, Mm, Äh … .
Mir war vorher nie bewusst gewesen, dass ich ganze 26 verschiedene Jura-Fachsprachen (sprich "Fachchinesisch" oder Nomenklaturen) fließend sprechen und schreiben können musste. DAS war DAS Geheimnis des Lernens: Der AKTIVE Wortschatz !!! Nicht in Vorlesung/Präsenzseminar sich berieseln lassen, das war nur passiver Wortschatz, ebenso das passive Skripten lesen. Zuhören und lesen waren passiver Wortschatz. Aber nur der aktive Wortschatz, das selbst Schreiben und Sprechen brachte den aktiven Wortschatz, nichts sonst. 
Mir schwante Fürchterliches: Die Fähigkeit, diese 26 Sprachen meines Studiums in schriftlichen Klausuren ohne Nachdenken fließend SCHREIBEN und in der mündlichen Prüfungen fließend SPRECHEN zu können, war das A&O des Bestehens jeder Klausur, der Note und brachte den sicheren Erfolg im Beruf.
Früh im Studium hatte ich wie alle übrigen Studenten vergeblich versucht, das "Fachchinesisch" der Vorlesungen in die deutsche Sprache zu "übersetzen" oder gar auswendig zu lernen. Unmöglich. Gut, dass ich nie auswendig lernen konnte, also gab ich den Quatsch schnell auf.
Mir wurde klar, dass wir Menschen dringend eine folgerichtig-logische Lernmethode brauchten.
Die Lernmethode muss aufgrund ihrer Folgerichtigkeit zuerst einmal mir einleuchten, damit der Stoff mich überzeugt.
Angenommen, ich lernte dies Top-Down-Karteikartenmethode, WIE ich den kompletten Inhalt aus Buch oder Skript top-down logisch und schnell auf Karteikarten brachte und so 100 bis 130 Karteikarten am Tag.schaffte? Und jedes Wort im juristischen Wörterbuch UND im Duden klären. Das hatte was. Also, auf ging's.
Ich musste diese direkte, logisch strukturierte "Denke" auch können, diese "Einfachheit" in der Struktur.

Und wie hatte sie diese Stoffmenge in den paar Monaten so too gelernt? An Schule und Uni suchte man so etwas vergeblich. Wer es voll ehrlich kapiert hat, kann es nicht mehr vergessen.
Diese "logisch-stringente" (aufgrund der Folgerichtigkeit einleuchtende) "Denke" von Olga von "A nach B" wollte ich auch haben. Ich lernte diese Denkmethode von Olga. Dann schaffe ich ein 7 cm dickes Skript in 10 Tagen auf Karteikarten, wofür ich vorher 6 Wochen gebraucht hatte. Und ich hatte es voll drauf und der Tag verging wie im Flug. Von morgens 9 bis abends um zehn inklusive Pausen. Vorher hatte ich schon nach 1 Stunde keine Lust mehr, jetzt hielt ich 10 Std. locker durch, alle 2 Std. eine 1/2 Stunde Pause. Geil war das!

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